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Nofollow – Vorteile, Nachteile & Tipps

Das Link-Attribut „nofollow“ dient dem Zweck, der Suchmaschine die Anweisung zum „Nicht-Verfolgen“ eines Links zu geben. Enth?lt ein Link also das Attribut „nofollow“, so wird der Link von der Suchmaschine nicht verfolgt.

SuchmaschinenoptimierungDadurch wird die verlinkte Seite nicht gespidert – somit werden die Inhalte der verlinkten Seite weder gelesen, noch wird der jeweilige PR vererbt.

rel=“nofollow“

Das Prinzip des Internets und der Suchmaschinen ist, von einer Website zur anderen zu gelangen: Wozu also „nofollow“ – ist das nicht paradox? Im Grunde genommen schon – allerdings sind manchmal Links auf einer Website notwendig, die im Grunde genommen gar nichts mit dem eigentlichen Inhalt der Website zu tun haben.

So verh?lt es sich zum Beispiel bei einer Website zum Thema Umz?ge, welche neben den ?blichen Leistungen diverse Formulare als PDF anbietet, um dem User einen erg?nzenden Service zu bieten – um diesen Service zu vervollst?ndigen ist es empfehlenswert, einen Link zum Download des kostenlosen Adobe Acrobat Readers zu bieten, mit dem die PDF-Dokumente korrekt angezeigt werden k?nnen.

Mit dem rel=“nofollow“ Attribut wird der Link quasi unwirksam gemacht – damit wird das Ranking der Zielseite nicht verbessert und die Suchmaschine erkennt, dass es sich hier um einen – zumindest themenbezogen – irrelevanten oder besser gesagt „unwichtigen“ Link handelt.

Ein ?blicher, einfacher Link sieht in etwa wie folgt aus:

<a href=“http://www.ramidesign.de“>Rami Media</a>

Ein Link mit integriertem „nofollow“-Attribut w?rde demnach so aussehen:

<a href=“http://www.ramidesign.de“ rel=“nofollow“>Rami Media</a>

„Super Sache – dann versehe ich eben meine ganzen Links mit nofollow“ – nicht ganz: Die Verlinkung auf diese Weise zu „unterdr?cken“ entspricht weder dem Prinzip des Internet, noch den Vorstellungen er gro?en Suchmaschinen – daher ist es naheliegend, dass Websites die ausschlie?lich das „nofollow“-Attribut f?r die Verlinkung externer Websites verwenden, nicht unbedingt zu „Google?s Darlings“ geh?ren werden.

Das nofollow-Attribut sollte bewusst an Stellen eingesetzt werden, die dieses Attribut erfordern. Dazu geh?ren zum Beispiel URLs in Foren, Blogs, G?steb?chern und Kommentar-Funktionen – diese werden gerne f?r Spam-Missbrauch eingesetzt und daher ist hier der Einsatz dieses Attributs empfehlenswert.

Ebenso in Links, die zu reinen Servicezwecken dienen, wie etwa im obigen Beispiel beschrieben Links zu erg?nzender Software, zB. den Acrobat Reader zum Betrachten von PDF-Dokumenten, diversen Plugins zum Betrachten von Pr?sentationen u.?.

Auch externe Links zu Anfahrtskarten, Besucherz?hlern und weiteren themen-irrelevanten Inhalten sollten mit dem „nofollow“-Attribut versehen werden, sofern sie mit dem Hauptinhalt der Website nichts zu tun haben

Webkataloge mit „nofollow“-Attribut

Nofollow verbietet das Verfolgen von Links – also liegt der Gedanke nahe, dass ein Eintrag in einem solchen Webkatalog nichts n?tzt – das stimmt nur teilweise: Denken wir nur einmal an m?chtige Websites und Portale, wie etwa die Wissensplattform Wikipedia. Hier werden f?r themenrelevante, externe Links ebenso die „nofollow“-Attribute verwendet – dennoch kann man sich meist gl?cklich sch?tzen, dort einen Link zur eigenen Website zu haben: Trotz verhinderter PR-Vererbung und unterdr?ckter Rank-Steigerung wird man sich hier ?ber zahlreiche Besucher freuen.

Bei welchen Webkatalog ein Link die Besucherzahlen erh?ht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und h?ngt vom Bekanntheitsgrad der jeweiligen Website bzw. des jeweiligen Webkataloges ab. Hier sollten mitunter auch die Popularit?t in jeweiligen Branchen ber?cksichtigt werden, etwa ein in der Masse relativ unbekannter Webkatalog, der allerdings in einer bestimmten Nische einen hohen Stellenwert hat. Haben Sie also die M?glichkeit, auf einer Website wie etwa Wikipedia oder zB. Berlin.de einen themenrelevanten Link zu bekommen, greifen Sie zu – „nofollow“ hin oder her.

PS: Bei Werbebuchungen wird auch sehr oft das „nofollow“-Attribut verwendet – die Besucher kommen meist trotzdem, sofern man den richtigen Werbeplatz ausgew?hlt hat.



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