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Achtung Abmahnung! 4 Tipps gegen die Abmahnung bei Facebook

Erste Abmahnung wegen Pinnwand-Foto auf Facebook – startet eine Welle?

Facebook-Nutzer bekommt Abmahnung wegen Foto

Erstmals hat ein Facebook-Nutzer eine Abmahnung bekommen
Wegen des Fotos einer Badeente, das jemand anderes auf seine Pinnwand bei Facebook gepostet hatte, hat nun erstmalig ein Facebook-User eine Abmahnung erhalten. Ger√ľchte kursieren, dass nun eine Abmahnwelle startet – f√ľr einige Personen ein sehr lukratives, aber fragw√ľrdiges Gesch√§ft. Rami Media bietet Ihnen Tipps, wie Sie sich gegen eine Abmahnung sch√ľtzen k√∂nnen.

Facebook: Abmahnung wegen Foto auf der Pinnwand

Facebook Gesichtserkennung

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Diese Nachricht ist gerade erst ver√∂ffentlicht worden, w√§hrend bei den Facebook-Nutzern die Schreie immer lauter werden. „Ich finde es total l√§cherlich“ kommentiert ein User im sozialen Netzwerk. Das Foto zeigt ein harmloses Quietsch-Entchen und war auf der Pinnwand eines Facebook-Users zu sehen – es wurde allerdings von einem anderen Nutzer gepostet, der es auf dessen Pinnwand hinterlassen hatte. Doch offenbar hatte der Inhaber der Rechte des Bildes etwas dagegen und schickte dem Facebook-Nutzer prompt eine Unterlassungserkl√§rung mit der Aufforderung, das Bild sofort zu l√∂schen.

Die Höhe der Schadensersatzforderung des Rechteinhabers möchte er von dem Zeitraum abhängig machen, wie lange das Bild bereits öffentlich zu sehen war. Die Kölner Anwaltskanzlei LHR (die den Facebook-Nutzer vertritt, Anm. d. Red.)  machte diesen Fall nun öffentlich. Sollte der Abmahner mit dieser Abmahnung und Unterlassungserklärung nun tatsächlich Erfolg haben, könnte eine neue Abmahnwelle drohen. Dass die Verwendung fremder Bilder nicht erlaubt ist, hat sich zwar mittlerweile herum gesprochen Рallerdings ist dies der erste Fall, in dem ein Facebook-Nutzer abgemahnt wurde.

Rami Media zeigt wichtige Tipps, um eine meist sehr teure Abmahnung zu vermeiden.

4 Tipps f√ľr Facebook-User – Abmahnung vermeiden

  1. Keine fremden Bilder nutzen
    Jeder, der ein fremdes – sprichw√∂rtlich „aus Google gezogenes“ Bild nutzt – kann theoretisch abgemahnt werden, da er die Rechte an diesem Bild nicht besitzt. W√§hrend die unerlaubte Nutzung fremder Bilder im kommerziellen Bereich ein Tabu ist, ist es im privaten Bereich – so auch im sozialen Netzwerk Facebook, in dem Freunde mit Freunden schreiben – in der Praxis meist gang und gebe. Allerdings kann ein User meist nicht nachvollziehen, ob der „Poster“ auch tats√§chlich die Rechte am hinterlassenen Bild hat. Selbst Anw√§lte streiten um dieses Thema – sicher ist allerdings: Wenn man auch als Laie einem Bild ansehen kann, dass es sicherlich gesch√ľtzt ist, kann eine Haftung meist kaum ausgeschlossen werden. Ebenso, wer von dem Beitrag auf seiner Pinnwand noch nichts wei√ü – dies auch tats√§chlich zu beweisen kann allerdings in der Praxis sehr schwierig sein. Deswegen gilt hier als Faustregel: Lieber vorsichtig sein mit den Fotos, die man in Facebook postet. Im Zweifelsfall lieber genauer nachfragen oder aber lieber eigene Fotos posten, um auf der sicheren Seite zu sein.
  2. Privates privat lassen
    Nutzen Sie die Privatsph√§re-Optionen, damit nur Ihre Facebook-Freunde Ihre Pinnwand sehen k√∂nnen – das ist ein wichtiges Thema, mit dem sich jeder Facebook-Nutzer auseinander setzen sollte. So war im aktuellen Fall die Pinnwand wohl f√ľr jedermann √∂ffentlich zug√§nglich. Rami Media empfiehlt, das Betrachten der Pinnwand ausschlie√ülich den Facebook-Freunden zu erm√∂glichen. In den „Privatshp√§re-Optionen“ bei Facebook kann dies eingestellt werden. Falls die Pinnwand √∂ffentlich sichtbar ist, kann jeder die geteilten Inhalte sehen – dies empfiehlt sich daher nicht nur zur Vermeidung von Abmahnungen, sondern auch um die eigene Privatsph√§re zu sch√ľtzen und die Urlaubsfotos oder sonstige private Details auch nur einem ausgew√§hlten Kreis zug√§nglich zu machen.
  3. Statusmeldungen & Fotos auf ausgewählten Kreis beschränken
    Scharfe Beobachter werden bereits gemerkt haben, dass seit einiger Zeit beim Posten neuer Beitr√§ge ein kleines Auswahlfeld hinzugef√ľgt worden ist: Hier kann man angeben, wer die Statusmeldung, das Foto oder den Link sehen soll – unabh√§ngig davon, ob die jeweiligen Personen die Pinnwand sehen oder nicht hat man hier die M√∂glichkeit, das Ganze zus√§tzlich einzuschr√§nken. M√∂chte man, dass nur Freunde den Status bzw. den Beitrag sehen, sollte man immer darauf achten, dass nicht „√∂ffentlich“ ausgew√§hlt wurde.
  4. Fremde Beiträge auf eigener Pinnwand
    Standardm√§√üig hat jeder Nutzer die M√∂glichkeit, auf der Pinnwand eines anderen Nutzers einen Beitrag in Form einer Nachricht, eines Links oder eines Bildes zu hinterlassen. Wie im obigen Fall beschrieben besteht hier auch die M√∂glichkeit, dass andere Nutzer gesch√ľtzte Fotos ohne Erlaubnis des Rechteinhabers auf Ihre Pinnwand posten. M√∂chten Sie anderen Nutzern keine M√∂glichkeit geben, Beitr√§ge auf Ihrer Pinnwand zu hinterlassen, k√∂nnen Sie dies ebenfalls in den Privatsph√§re-Optionen einstellen.

Facebook-Tipps f√ľr Privatsph√§re & Abmahnschutz – Rami Media informiert

Im Gro√üen und Ganzen dient Facebook der Kommunikation – umso mehr man einschr√§nkt, desto mehr schr√§nkt man auch die Kommunikation ein. So empfehlen wir in jedem Fall, die eigenen Beitr√§ge nur den Freunden sichtbar zu machen – meistens f√§hrt man damit auf der sicheren Seite, da die √Ėffentlichkeit – oder in anderen Worten: alle anderen, die keine Facebook-Freunde sind – diese Beitr√§ge nicht sehen kann und diese auch nicht in den Suchergebnissen von Google angezeigt werden.

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